Gute Vorsätze fürs neue Jahr: Mehr Zeit
Der Jahresbeginn ist für mich jedes Mal auch ein Anlass, die eigene Arbeit zu reflektieren. Ich überlege, was ich optimieren könnte: Noch effizienter arbeiten, mehr Geld verdienen, mehr Spaß, mehr Freizeit? Ja bitte und von allem etwas! Und dazu brauche ich Zeit.
Damit ich weiß, wo ich am besten ansetzen kann, führe ich über zwei bis drei Wochen ein Zeittagebuch. Und jetzt ist es wieder so weit. Das Zeittagebuch ist eine einfache Liste im DIN-A4-Format. Dort notiere ich mit Datum und Uhrzeit nicht nur die Arbeit, sondern auch die Pausen, die Freizeitaktivitäten inklusive Wochenende und die „verbummelte“ Zeit. Pro Tag eine Seite. Das ist – obwohl ich es ja regelmäßig mache – immer wieder eine lehrreiche Erfahrung, denn das Leben entwickelt sich weiter und damit auch die Aufgaben. So habe ich schon mehrmals wichtige Dinge über meine Arbeitsgewohnheiten erfahren und daraus gelernt. Das Ziel der Aktion: Zeitfresser erkennen und ausschalten. Das Ergebnis: Mehr Zeit für die Dinge, die mir wichtig sind.



27. Januar 2010 um 17:17 Uhr
Annemarie Schnor sagt,
Ja, Zeit haben für wichtiges und Dinge, die Spaß machen. Neben den Sachen, die unbedingt sein müssen.
Zeitkalender find ich eine prima Idee. Ich habe vor einigen Jahren überlegt, was unbedingt sein muß: Haus, Firma, 2 Autos, Urlaube sonstwohhin, Wohnmobil, etc.
Dann habe ich (erst mal gesponnen) dann Lust dran bekommen, rauszufinden, was ich echt wirklich brauche. Alle Zwänge eingerechnet.( Der jüngste ging noch zur Schule). Dann haben, jetzt sag ich wir, Familienrat gehalten und gemeinsam überlegt, was uns wirklich wichtig ist. Das war 1997. Ganz kurz nur: Haus verkauft,
Umzug mit “alle Mann”, wo wir evt. (naiv) Selbstversorger sein könnten, Firma verkauft (ging damals noch) und haben neu angefangen. Ganz klein.
Jetzt wohn ich mittlerweile allein,52 Jahre alt, Jahresverdienst ca. 8000 €, kleines, altes, Auto, Hund,
kleiner Ort auf dem Land, ca. je 20 km von Köln + Bonn entfernt, habe ganz andere Bedürfnisse und vor allem:
ZEIT. Ich habe es nicht bereut.
27. Januar 2010 um 18:07 Uhr
Birgit Golms sagt,
Ich bin beeindruckt – das nenn ich konsequent! Heutzutage ist Zeit wirklich ein kostbares Gut. Der reinste Luxus gar. Oftmals ist es mein größter Wunsch in der Alltagshektik, einfach mal Zeit zu haben, um “Nichts” zu tun. Nur Musik zu hören oder mit einer Tasse Tee in der Hand aus dem Fenster zu schauen. Und die Zeit nehme ich mir dann auch. Immer öfter.