Newsletter adé!

Schon erstaunlich, welche Mengen an Mails in nur wenigen Tagen Abwesenheit im E-Mail-Postfach landen. Nach dem Weihnachtsurlaub ist klar: Selbst an den Feiertagen und in der Zeit „zwischen den Jahren“ gab es offensichtlich keine E-Mail-Pause. Wie verrückt sprudeln jetzt die eingegangenen Mails auf den Bildschirm. Newsletter aller Art mit Informationen und Angeboten, die zu jeder Tages- und Nachtzeit im digitalen Postfach eingingen. Jeder wollte noch irgendwas verkaufen, anbieten oder wünschen. Die Mehrheit der Newsletter habe ich nicht mal abonniert, sondern erhalte sie unaufgefordert.

Schluss damit! Frisch und ausgeruht, wie ich nach der Weihnachtspause bin, fühle ich mich belästigt von diesem Ansturm auf mein Postfach. Deshalb bestelle ich jetzt eingehende Newsletter sofort ab, wenn ich sie nicht wirklich nützlich finde oder ohnehin nicht lese. Und fühle mich erleichtert.

Leider klappt das Abbestellen nicht immer auf Anhieb und kostet erstmal Zeit: Die Technik auf der Anbieterseite funktioniert bei circa jeder dritten Abmeldung nicht reibungslos. Mal muss man sich mühsam einloggen, mal ein Mail an den Admin schreiben. Und gerade habe ich die Bestätigung des PC-Herstellers Dell erhalten, dass die Bearbeitung der Änderung bis zu 21 Tage dauern kann! Egal. Ich bin trotzdem froh, der Newsletter-Flut jetzt Einhalt zu gebieten. Selbst das regelmäßige Löschen der ungelesenen Newsletter kostet nämlich Zeit – mit der will ich im neuen Jahr was Besseres anfangen!

Autorin: Birgit Golms | Themen: Alltag, Arbeiten, Selbstmanagement | 3 Kommentare

3 Kommentare bisher

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  1. 13. Januar 2010 um 11:25 Uhr

    Bodo Trieb sagt,

    Hallo Frau Golms,

    wahrlich, das Abbestellen von Newslettern hat nur ganz selten einen hohen Unterhaltungswert.
    Manchmal ist es einfacher, sich im eMail-Programm Filter anzulegen (bei manchen Programmen heißen diese Filter „Regeln“), mit deren Hilfe die unerwünschte Newsletter direkt in den Müll-Ordner befördert werden. Und mit 1 Klick („Müll leeren“) ist alles weg.

    Einen aufgeräumten Posteingang wünscht Ihnen

    Bodo Trieb

  2. 14. Januar 2010 um 10:09 Uhr

    Gitte Härter sagt,

    Unverlangte Newsletter sind auch mein Hass-Thema! Abgesehen von der Flut und vom Aufwand denke ich auch manchmal “jetzt erst recht nicht” – und empfehle dann Leute nicht weiter, weil sie sich so unschön aufdrängen. Es scheinen ja viele sich auch gar keine Gedanken zu machen, dass es rechtlich problematisch ist und wenn es blöd läuft, ganz schön teuer werden kann, wenn unverlangt zugeschickt wird.

    Aber was ich sagen wollte: diese “technischen Probleme”, die es oft beim Abmeldevorgang zu geben scheint, scheinen mir eher System zu haben. Erst kürzlich habe ich mich bei einer großen Bekleidungsfirma, die ihren Schrott ungefragt geschickt hat, vergeblich abgemeldet, weil “das System ein Problem hatte” – ein sofort ausprobiert ANMELDEvorgang hingegen verlief einwandfrei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

  3. 14. Januar 2010 um 17:46 Uhr

    Birgit Golms sagt,

    Hallo Frau Härter,

    diese Erfahrung kann ich bestätigen: Während es beim Abbestellen technische Schwierigkeiten gab, klappte das Abonnieren am gleichen Tag ohne Probleme … .

    Bei meiner Newsletterinventur habe ich noch etwas anderes entdeckt: So manchen Newsletter habe ich zu einer Zeit abonniert, als der Anbieter einen einzigen Newsletter verschickte. Mittlerweile bringt so mancher jedoch weitere Newsletter heraus, die ich dann ungefragt erhielt. Beim Abmelden wurde ich dann brav gefragt, welchen der fünf oder gar sechs Newsletter ich abbestellen möchte. Darunter gab es dann gleich zwei Mal die Kategorie: “Newsletter mit Angeboten unserer Partner”. Soso …

    Ich bin froh, mir die Mühe gemacht zu haben – der Spuk in meinem Mailpostfach ist vorbei!

    Viele Grüße

    Birgit Golms

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