Arbeiten bei über 30 Grad
Zum Glück ist es gerade etwas kühler und das Thermometer zeigt heute im Büro auf angenehme 26 Grad. Und doch: Die nächsten heißen Tage mit über 30 Grad sind schon vorausgesagt. Wie soll man seine Arbeit auf die Dauer schaffen bei diesen Temperaturen?
Vor der ersten Hitzewelle hatte ich hier im Blog unter anderem vorgeschlagen, sich selbst am Nachmittag „Hitzefrei“ zu geben. Vergangene Woche bin ich mit dieser Strategie gut gefahren. Aber wenn die Hitze weiter andauert, muss eine andere Strategie her, um das Arbeitspensum zu schaffen. Einige Ideen habe ich schon gesammelt:
- Ganz früh morgens und spät abends oder nachts arbeiten
- Den Arbeitsplatz in einen kühlen Raum oder gar Keller verlegen (den eigenen oder den von Freunden)
- In einer klimatisierten öffentlichen Bibliothek arbeiten
- Wenn es gar nicht anders geht: Sich in ein Hotel mit Klimaanlage einchecken für ein oder zwei Tage, dann kann man auch in der Nacht besser schlafen. Die großen Hotelketten in der Großstadt haben im Sommer attraktive Angebote.
Und wie kommen Sie über die heiße Zeit?



20. Juli 2010 um 19:00 Uhr
Gitte Härter sagt,
Hallo Frau Golms,
ich bin hier unterm Dach und bei mir ist es daher immer noch ein paar Grad heißer als draußen. In dieser Sauna lässt sich nur so überleben:
1. Durchzug herstellen. Zum Glück ist mein Arbeitsplatz direkt zwischen zwei Balkontüren, da weht dann zumindest (meist) ein kleines Lüftchen.
2. So wenig wie möglich anziehen. Ich juble jeden Tag darüber, dass mich keiner sieht.
Viele Grüße
Gitte Härter
21. Juli 2010 um 10:51 Uhr
Birgit Golms sagt,
Hallo Frau Härter,
bei der Hitze unterm Dach zu arbeiten, das stelle ich mir
nicht so einfach vor. Aber es zählt auch die innere
Einstellung. Und was muss, das muss. Zum Glück ist es am
Morgen noch nicht so heiß. Deshalb diszipliniere ich mich
diese Woche und “dope” mich nachmittags mit starkem Kaffee,
kühlen Getränken und Flamenco-Chillout-Musik …..
Viele Grüße
Birgit Golms
24. Juli 2010 um 08:50 Uhr
Sabine Schönberg sagt,
Hallo Birgit,
ich habe in den letzten Tagen auch nachts gearbeitet und fand es superangenehm. Es bringt allerdings den Tagesablauf irgendwie durcheinander.
Trotzdem, dann lieber so, als das ich wegen der Hitze nichts gebacken kriege.
Liebe Grüße,
Sabine
27. Juli 2010 um 16:44 Uhr
Birgit Golms sagt,
Hallo Sabine,
in der Nacht arbeiten – das nenn ich tapfer! Aber es scheint, als seien diese extremen Zeiten zum Glück vorerst vorbei. Gerade sind es wieder um die 25 Grad. Echt erfrischend!
Viele Grüße
Birgit
10. August 2010 um 11:08 Uhr
jaws sagt,
Wer weniger Kalorien zu sich nimmt und das über Wochen, der wird feststellen, dass sich die Körpertemperatur leicht absenkt und der Körper nur noch auf Sparflamme läuft. Man schwitzt weniger, hat weniger heiss und nimmt ab. Sehr gut wär zum Beispiel ein rollender Wochendurchschnitt von 1200kcal/tag. Zucker-, Fett-, Proteingehalt, ect sind dabei unwichtig. Wenns dann immer noch zu heiss ist, kann man noch versuchen sich so wenig wie möglich zu bewegen. Das kann heissen, dass man sich anlehnt, abstützt, entspannte Körperhaltung. Und natürlich die üblichen Tricks wie oben genannt.
10. August 2010 um 11:46 Uhr
jaws sagt,
Ach ja noch einige Tipps: Das Verdampfen von Flüssigkeiten hat einen kühlenden Effekt auf die Oberfläche, daher kann man sich zum Beispiel einsprühen mit Wasser oder eincremen oder man sitzt einfach unter einen Baum, am Besten auf einer Wiese. Pflanzen verdunsten schliesslich auch jede Menge Wasser. Man könnte auch ausprobieren obs was bringt den Rasensprenger aufs Dach zu stellen bei einer Dachwohnung. Man sollte jedoch keinesfalls auf die Idee kommen eine Pfanne Wasser auf den Herd zu stellen und das Wasser so zu verdampfen
10. August 2010 um 13:43 Uhr
Birgit Golms sagt,
Na das nenn ich mal außergewöhnliche Tipps;-)
29. August 2010 um 10:24 Uhr
iBa sagt,
Inzwischen, wenige Wochen später, sind wir schon wieder bei “Arbeiten bei 14 Grad” angelangt. Und DAS Ende August. Ein Elend. Nicht Abkühlungs-, sondern eher Aufwärmtipps wären jetzt mal angesagt, liebe Kolleginnen. Zähneklappernde Grüße! Ina.
29. August 2010 um 12:45 Uhr
Birgit Golms sagt,
Das stimmt! Was für ein Temperaturunterschied. Jetzt braucht man eher Wollsocken und einen schönen heißen Tee! Lieben Gruß von Birgit (die mit dem kühlen Wetter am Ende besser klar kommt als mit der Hitze …)